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SOZIALISTISCHE STAATSHYMNEN
Mit der russischen Oktoberrevolution 1917 wurde die erste sozialistische Republik ausgerufen und der Anfang nicht nur für weitere Sowjetrepubliken im Bund der Sowjetunion gesetzt, sondern auch für sozialistische Staaten außerhalb, die diesem Beispiel unter verschiedenen historischen Umständen folgten. Die erste sozialistische Staatshymne war demzufolge die Nationalhymne Sowjetrusslands, die später auch für die gesamte Sowjetunion galt. Dabei handelte es sich allerdings nicht um die Hymne der UdSSR wie sie bis zu ihrer Auflösung bekannt war, sondern um "Die Internationale" ("Internatsional"). Sie war bis Ende 1943 die sowjetische Hymne und wurde anschließend von dem Lied "Gimn Sovetskogo Soyuza" (Hymne der Sowjetunion) abgelöst. Zu der UdSSR-Hymne selbst, gab es außerdem weitere offizielle Hymnen für die jeweiligen Sowjetrepubliken. Neben weiteren, außerhalb der UdSSR entstandenen sozialistischen Ländern und dazugehörigen Staatshymnen folgte nach dem Ende des 2. Weltkrieges und der Gründung der DDR auch eine deutschsprachige sozialistische Nationalhymne ("Auferstanden aus Ruinen"). In ehemaligen sozialistischen Ländern, wie in etwa Polen, Litauen, Lettland und Ungarn ist das spielen von kommunistischen Liedern je nach Kontext mittlerweile verboten. In sozialistischen Ländern die das Ende der UdSSR überdauert haben, bestehen die Nationalhymnen weiterhin.