
Name: Gruppe Gutzeit (2004-2012)
Gründung: 2004
Auflösung: -
Herkunft: Hamburg (Deutschland)
Gründer: Peter Gutzeit
Mitglieder: Peter Gutzeit, Dieter Rentzsch, Peter Horn, Jens Wolf, Stephan Böhme
Die Hamburger „Gruppe Gutzeit“ ging im Jahre 2005 aus einer losen Formation der Musiker Arndt Prenzel (Git), Joachim Porschke (B) und Peter Gutzeit (Voc, Git) hervor. Gutzeit brachte seine musikalischen Erfahrungen mit ein, die er ungefähr 30 Jahre zuvor mit der Gruppe „Peter, Paul & Barmbek“, gesammelt hatte. Diese Gruppe, mit ihrer deutschsprachigen, politisch-engagierten Skifflemusik, stand in den Jahren um 1975 in einer Reihe mit Franz-Josef Degenhardt, Hannes Wader und anderen Künstlern und Gruppen dieses Genres.
Im Jahre 2004, nach einigen kleineren Auftritten, gründete Gutzeit dann mit dem Akkordeonspieler Dieter Rentzsch (hatte gerade die Gruppe VSOP = Very Special Old Pals verlassen) die „Gruppe Gutzeit“. Kurze Zeit später stießen der Musiker Wolfgang Helbsing (Dr) und die Musikerin Maria Rothfuchs (B) zur Gruppe. Eine Zeit lang spielte auch der Country-Gitarrist Thomas Preus sowie der Tubaspieler Matthias Gerhardt in der Gruppe mit.
2007 brachte die Gruppe ihre erste CD mit dem Namen „Ein Schrei geht durch das Land“ heraus. Sie bestach besonders mit dem Song „Sabine von Lidl“, deren Text den Arbeitsalltag einer Kassiererin beim Discounter beschreibt. Der Song stand monatelang in den Top Ten der „Liederbestenliste“. Eine weitere CD mit dem Titel "Wat mutt, dat mutt" wurde 2010 fertiggestellt. Auf ihr befinden sich Titel wie „Unsere Erde“, „Flaschensammlerin“, „Madeleine“ und „Elbphilharmonie“.
2010 bestand die Besetzung neben Gutzeit (geb. 1945) und Rentzsch (geb. 1945), die sich auch häufig als „Duo Gutzeit“ betätigen, aus den Musikern Peter Horn (EGit), Jens Wolf (B) und Stephan Böhme (Dr). Die Songs der Gruppe stammen fast ausnahmslos vom Songschreiber Gutzeit. Die musikalische Ausrichtung der Gruppe ist mit Folk, Country und Volxmusik am ehesten zu beschreiben.
Das Repertoire der Gruppe besteht überwiegend aus Texten mit Inhalten aus der Arbeitswelt, weshalb die Gruppe auch besonders von den Gewerkschaften (hier besonders die IG-Metall) engagiert wird. Größere Auftritte absolvierte die Gruppe u. a. am 4. 11. 2008 vor ca. 10.000 IG-Metallern auf dem Hamburger Spielbudenplatz (St. Pauli). Weitere Höhepunkte waren auch das „Festival für Musik & Politik“ (2009), das UZ-Pressefest in Dortmund, Burg Waldeck, Fabrik Hamburg sowie diverse Auftritte vor bestreikten norddeutschen Werkstoren. Weitere Songtitel der Gruppe: Bürgermeister aus Beton, Ich will nach Haus, Elbphilharmonie, Hilfe, Fußball, Ausländerbehörde, Tränen trocknen wieder, Störtebeker - komm zurück, Was soll ich denn in der Gewerkschaft, Sklave, Umsonstkauftag, Hartz IV. Außerdem erschien Anfang 2011 die 2. CD der Gruppe Gutzeit, mit dem Albumtitel "Wat mutt, dat mutt". Liederschnipsel aus dieser CD stehen unter den Hörproben zur Verfügung.
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