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→ ERNST BUSCH: 315 |
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ERNST BUSCH
Als Sohn des Maurers Friedrich Busch und seiner Ehefrau Emma, schloss Ernst Busch zunächst eine Ausbildung als Werkzeugmechaniker ab, woraufhin er 1920 als Werftarbeiter ins Berufsleben einstieg. Bereits 1916 war er Mitglied der SAJ (Sozialistische Arbeiterjugend) und 1918 dann Mitglied der SPD. Der Matrosenaufstand in Kiel veranlasste Ernst Busch 1919 sein Parteibuch auf die USPD umzuschreiben. Ab 1920 fing Ernst Busch damit an Gesangs- und Schauspielunterricht zu nehmen und wurde in den Jahren 1921 bis 1924 im Kieler Stadttheater engagiert. Danach wechselte er bis 1926 nach Frankfurt (Oder) und anschließend an die Pommersche Landesbühne. Im Jahr 1927 ging Ernst Busch nach Berlin, wo er eine Stelle an der Piscator-Bühne bekam und im Jahr 1929 in die Künstlerkolonie zog. Ab 1928 war Ernst Busch in Stücken von Bertolt Brecht, Ernst Toller und Friedrich Wolf am Theater der Arbeiter, der Piscator-Bühne und auf der Berliner Volksbühne zu sehen. In Georg Wilhelm Pabsts Verfilmung der Dreigroschenoper, hatte Ernst Busch eine Rolle als Moritatensänger inne, in der er auch den berühmten Mackie-Messer-Song interpretiere. In den Jahren 1929 bis 1933 hatte Ernst Busch in Dutzenden Filmen mitgewirkt, in denen er zwar nicht immer zu sehen jedoch zumindest als Sänger zu hören war. In dieser Zeit kam auch seine bekannte Hauptrolle im Arbeiterfilm "Kuhle Wampe" von Slatan Dudow zustande. --> [...]