“Operation Blitzkrieg”
Es gibt verschiedene Arten um gegen neonazistische Agitation und Präsenz im Internet vorzugehen. Manche platzieren auf ihren Webseiten oder Blogs diverse Banner gegen Rechtsextremismus im Internet, betreiben umfangreiche Aufklärung und starten verschiedene Aufrufe um gegen faschistische Gesinnungen vorzugehen. Andere wiederum, nehmen die neonazistischen Webseiten einfach vom Netz. So z.B. in den vergangenen Tagen und auch Monaten zuvor, als über den braunen Internetnutzern in Deutschland eine regelrechte Angriffswelle durch antifaschistische Hacker ausbrach.
Auch wenn diese Methoden nicht unbedingt etwas Neues sind und gegen rechtsextreme Webseiten immer wieder mal in Erscheinung treten, wird sich manch arischer Internetnutzer in vergangener Zeit vielleicht trotzdem schwer gewundert haben, als seine favorisierte “Heimnetz-” oder “Weltnetzseite” nicht mehr zu erreichen war. Grund dafür war eine, unter dem ironischen Namen “Operation Blitzkrieg” zum Jahreswechsel gestartete Aktion von Anhängern des “Anonymous”-Kollektivs. Diese legten kurzerhand mehrere bekannte und für die Nazis strategisch wichtige Internetseiten lahm und erbeuteten eine Reihe von sensiblen Daten.
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V.E., am 10.01.2012
Kategorie: Allgemein




